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Ifrah, Georges: "Universalgeschichte der Zahlen"  
Campus-Verlag, Frankfurt, 1991
Dieses reich illustrierte Buch erzählt auf exakt 600 Seiten die Geschichte
der Zahlen und Ziffern: eine Geschichte der Menschen aller Erdteile, die schon
immer gezählt und gerechnet haben.
Wenn Mathematik als wesentlicher Teil der Kulturgeschichte lebendig gemacht
werden soll, dann findet man keine vollständigere und zugleich unterhaltsam
geschriebene Materialsammlung als dieses Buch. Wer nach der Lektüre von
Menningers Klassiker "Zahlwort und Ziffer" noch offene Fragen hatte,
oder erst auf das Thema Kulturgeschichte der Zahlen und des Zählens
aufmerksam wurde, der wird hier in überreichem Maße fündig.
Aus dem Inhaltsverzeichnis, das 31 Kapitel mit vielen Unterabschitten auflistet:
- Das Zahlenbewußtsein
- Konkrete Rechenverfahren (die Hand, Zahlen auf Schnüren, das
Rechenbrett, ...)
- Die Erfindung der Ziffern (über römische oder ägyptische
Ziffern)
- Ziffern und Buchstaben
- Zeichen, Ziffern und Zauberei, Mystik und Wahrsagung
- Gemischte Ziffernsysteme
- Das letzte Stadium der Zahlschrift (Stellenwertsysteme)
Da Ifrah zunächst als Lehrer tätig war, ist das Buch ohne spezielle
Vorkenntnisse lesbar und vermittelt in verständlicher Sprache geschrieben
umfassende und tiefe Kenntnisse über die Geschichte der Zahlen und Ziffern,
ohne die etwa 700 angegebenen Literaturstellen aus der Spezialliteratur für
Fachleute lesen und verstehen zu müssen.
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